Erleben Sie live eine frei und in akzentfreiem Deutsch gehaltene Freitagspredigt - am kommenden Freitag in Essen (Abu-Bakr-Gemeinde). Soweit hier nichts Näheres angekündigt wird, dürfen wir uns auf ein Überraschungsthema freuen.
Datum: Freitag, den 25. Mai 2012
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Ort: Islamischer Bund Essen e.V. • Altenessener Straße 521 • 45329 Essen
Referent: Mohamed Aharrou
Sprache: Deutsch (zusammen mit arabischen Abschnitten)
Eintritt: frei
Wer die arabische Schrift noch nicht lesen kann, kann nun den Original-Koran in lateinischen Buchstaben lesen. Das Lesen der Transliteration des Koran sollte am besten mit entsprechenden Audiodateien geübt werden. Für neue Muslime sollte es nur eine Übergangsphase bis zum Erlernen der arabischen Schrift sein.
Sie finden diese Transliterationen in der Abteilung Bücher
Dieser Zettel sollte kopiert oder ausgedruckt und verteilt werden (oder verlinkt), damit möglichst viele Menschen einen Nutzen von ihm haben. Er beantwortet die in allen Menschen auftauchende Frage, was das Wichtigste im Leben ist: Was ist das Wichtigste?
Im Zuge von Vorurteilen, der Islam halte seine Anhänger durch die als negativ aufgefasste Kraft der Einschüchterung unter Kontrolle, stellen sich häufig Fragen wie: Zählt Furcht im Islam mehr als die Hoffnung? Sind „Furcht“ und „Angst“ eigentlich dasselbe im Islam? Mehr dazu hier - in einem neuen Lichtwort-Artikel
Mohammed (s), der Gesandte Gottes, hat den Befehl zur Alarmierung der Menschheit erhalten. Wovor soll er alarmieren? Und inwieweit lässt sich bereits an der Komposition der Worte dieses Befehls spüren, dass der Befehl von dem Urheber aller Existenz kommt? Schauen Sie sich dazu das Video an, und geben Sie es weiter, denn die Sache ist ernster, als mancher denkt.
Sie finden das Video oben rechts auf dieser Seite (Folge 23).
Im Koran finden sich Aussagen, die unmöglich Menschen des damaligen Zeitalters ohne äußere Hilfe treffen konnten, z.B. weil die Wissenschaften und Technologien damals längst nicht weit genug dafür waren, erst recht nicht auf der Arabischen Halbinsel des sechsten Jahrhunderts, in welchem man in Behausungen aus Lehm wohnte und Feuer mit dem langwierigen Aneinanderreiben von Holz machte. Das folgende Beispiel ist heute zur Sektion Indikatoren hinzugefügt worden:
{ Und die Sonne eilt zu einem Bleibort für sie. Das ist die Bestimmung des Machtwürdevollen, des Wissenden }1. Für den „Bleibort“ wird im Original dieses Verses das arabische mustaqarr benutzt. Doch damit wird kaum der Ort gemeint sein, an welchem die Sonne für den geozentrisch eingestellten Beobachter untergeht, da mustaqarr im Arabischen einen Ort meint, an welchem der Aufenthalt extrem dauerhaft ist.
Dies führt zu dem Schluss, dass mit dem Lauf der Sonne im obigen Vers nicht ihr scheinbares Wandern am „Himmelszelt“ gemeint ist, sondern eine andere Vorwärtsbewegung, die für das damalige Auge unsichtbar war. Eine damals noch unsichtbare Vorwärtsbewegung wurde mit empirischen Mitteln erst von der modernen westlichen Wissenschaft entdeckt - nämlich ihr Lauf um das Zentrum der Galaxis herum. Zugleich bewegt sich die Sonne gemeinsam mit der Milchstraße auf die Andromedagalaxie zu.
Nach der Feststellung dieser Erstaunlichkeit bleibt nur die Frage, was genau jener „Bleibort“ sein könnte. Doch auch diesbezüglich könnten durch den Fortschritt der astronomischen Forschung noch weitere Erstaunlichkeiten zutage treten.
Für einen Bewohner der Arabischen Halbinsel des siebten Jahrhunderts n. Chr. schleicht die Sonne mit zäher Langsamkeit über das Himmelszelt. Umso erstaunlicher ist die Verwendung des Ausdrucks tajrî (dt. etwa „sie eilt“) in Sure 36, Vers 38: { Und die Sonne eilt zu einem Bleibort für sie. Das ist die Bestimmung des Machtwürdevollen, des Wissenden }
Heute wissen wir jedoch, dass die Sonne samt Sonnensystem in der Tat schneller als das schnellste bekannte künstliche Fortbewegungsmittel durch das Weltall eilt, genauer gesagt mit einer Geschwindigkeit von ca. 900.000 km/h.
Selbst wenn wir davon ausgingen, dass der Vers die subjektiv wahrgenommene Bewegung der Sonne während ihres Tageslaufs meint (zumal es in der modernen Physik wegen der Relativität der Bewegung ohnehin gleichgültig ist, ob man den täglichen Lauf der Sonne auf die Erdrotation oder auf eine Eigenbewegung ihrerseits zurückführt), wäre ihr aufgrund der Geschwindigkeit der Erde immer noch eine Relativgeschwindigkeit von über 100.000 km/h zuzuschreiben.
Dass in dem Vers aber wohl dennoch nicht der Lauf zum Sonnenuntergang gemeint ist, legt der Begriff mustaqarr nahe, der im Arabischen einen Ort assoziiert, der über eine sehr lange Zeit nicht verlassen wird und somit nicht zur Vorstellung von einem „Sonnenuntergangsort“ passt, hier mit „Bleibort“ übersetzt.
(Heute hinzugefügt zu den Indikatoren)
Zwar liegen auch die allermeisten authentischen Hadithe in puncto Authenzitätsgrad unterhalb des Ehrwürdigen Koran, welcher zweifellos der bestüberlieferte umfangreiche weltreligiöse Offenbarungstext seiner und aller vorigen Zeiten ist. Doch sind die unstrittig als authentisch eingestuften unter den Hadithen nichtsdestotrotz von hoher Verlässlichkeit, und immer wieder erweist sich, dass auch bei Hadithen angebliche Fehler oder Widersprüche in Wirklichkeit auf das mangelnde Verständnis oder die mangelnde Kenntnis oder Aufmerksamkeit derjenigen Person, die den Fehler wahrzunehmen glaubte, zurückzuführen ist. Oder es wird nicht berücksichtigt, dass anders als beim Ehrwürdigen Koran (in seinem arabischen Original!) mit der Authenzität eines einzelnen Hadiths keine hundertprozentige Unzweifelhaftigkeit jeder Einzelheit seines Wortlauts gemeint ist. Oftmals wird auch schlicht nicht genügend nachgedacht.
Zu diesem Thema existiert seit dem letzten Sommer ein Lichtwort-Artikel in welchem im Laufe der Zeit immer mehr Hadithe zusammengetragen werden sollen, die als Infragestellung der Gottgesandtheit des Propheten (s) missbraucht werden (oder werden könnten) und zeigen, dass derlei Infragestellungen ins Leere laufen. Mittlerweile ist er schon auf 12 Seiten angewachsen: Fehlerfreiheit bei Prophetenworten. Zu den neuesten Abschnitten gehört: Der Verbleib der Sonne nach Sonnenuntergang
Die Sektion Die „Nicht-Fehler“ des Koran ist um zwei wichtige Fragestellungen und dazugehöriger Antworten ergänzt worden: Evolution und Schöpfung und Adam und die Evolution.
Die geradezu sprachlos machenden Aussagen des Koran zur Embryologie sind ein besonders umfangreiches Feld und eine ganze Sammlung von Indikatoren für seinen göttlichen Ursprung. Um fünf dieser Indikatoren wurde nun der Bereich der Unnachahmlichkeit der Aussagen des Koran erweitert. Mehr dazu hier (klicken).
Zur Verhinderung der Reintegration der Muslima wird manchmal ein Hadith missbraucht, welcher die Verstecktheit der Frau beim Gebet zu empfehlen scheint. Außerdem ist eine der wohl hartnäckigsten „urban legends“ in diesem Zusammenhang die immer wieder zu hörende Behauptung, der Gesandte (s) habe nach dem Gemeinschaftsgebet jedes Mal an seinem Platz verharrt, um den Frauen die Gelegenheit zu geben, die Moschee schleunigst zu verlassen, weil ihr weiterer Aufenthalt unerwünscht sei, oder damit die Männer sie nicht sehen. Wie schwach diese Behauptung ist, zeigt ein einfacher Blick auf den Wortlaut ihrer Quelle.
In dem Artikel „Die Reintegration der Muslima in die islamische Gesellschaft“ sind dazu zwei neue Punkte hinzugekommen, nämlich „2.3 Der Hadith über die Verstecktheit der Frau beim Gebet“ und „2.4 Das Abwarten des Propheten (s) nach dem Gebet“ (Seiten 7 und 8).
Die Makellosigkeit des Ehrwürdigen Koran wird also insbesondere darin sichtbar, dass massenhafte missionarische Angriffsversuche nichtmuslimischer religiöser Eiferer und anderer Ideologen in Form der Behauptung angeblicher Widersprüche und Fehler auf ihn „niederregnen“, ohne auch nur einen echten Fehler aufzeigen zu können.
Dazu sind jetzt neue Beispiele verfügbar: Wer war der erste Muslim? • Warner für alle Völker? • Die Mütter der Glaubenden • Die Speise der im Jenseits Bestraften • Wer ist Herr über Leben und Tod? • Der hypothetische Irrtum Mohammeds (s) und wer darunter leiden würde • Iblîs: Dämon oder Engel?
Bisweilen werden Fragen gestellt, die ähnlich wie die folgende lauten:
Wenn der Koran an so vielen Stellen betont, dass Gott barmherzig ist,
wie kann Er es verantworten, einen Teil Seiner Geschöpfe im Feuer des Jenseits leiden
zu lassen, nur weil sie Ihn nicht anzubeten pflegten?
Eine Beantwortung
dieser Frage findet sich nun hier:
Barmherzigkeit contra Peinigung?
Auf der Welt gibt es Hunderte Millionen von Notleidenden und Hungernden. Seien wir uns der gewaltigen Wohltat und des Wohllebens, in dem wir uns derzeit befinden bewusst und geben etwas von dem, womit wir reichlich versorgt werden, ab. So gut wie jeder von uns hat viel zu viel! Es wird nicht verloren gehen, sondern vermehrt sich für den Spender.
Noch nie war es so einfach wie heute, der eigenen Seele mit einer Spende Gutes zu tun. Vertrauenswürdige Organisationen zum Spenden per Internet sind z.B. muslimehelfen oder Tuisa.
Die Ergänzungsunterlagen zu Folge 21 sind um einen weiteren Abschnitt erweitert worden. Darin geht es unter anderem um die folgende Frage, die von einer Zuschauerin gestellt wurde:
Eine Statue steht oft nur zur Dekoration da. Ist es nicht verführerischer - für einen Muslim - den
Koran als Gegenstand der Anbetung zu verwenden, oder den Namenszug Allah in einer schönen
Kalligraphie?
Menschen neigen zur Überbewertung zweidimensionaler Figuren weniger als zur Überbewertung dreidimensionaler Objekte - somit also erst recht weniger bei zweidimensionalen Darstellungen, die abstrakt oder bloße Namenszüge sind.
Es geht außerdem nicht in erster Linie um die unmittelbare Gefahr der Anbetung eines Geschöpfs, in die wir persönlich zu fallen drohen. Eher mögen folgende Punkte betrachtet werden:
1.) An einer Bukhâriyy-Überlieferung von Ibn Abbâs zu der Frage wie das Volk Noahs zum Götzendienst kam, ist zu sehen: Was zu Beginn nur zur Erinnerung an gute Menschen oder Dekoration dient, kann in späteren Generationen allmählich zum Götzendienst missbraucht werden. - 2.) Eine sehr plausible Weisheit: Durch die Tabuisierung von Figuren wird der Mensch bezüglich der Abscheulichkeit echten Götzendienstes sensibilisiert. Verbietet man den Kindern Kaugummi-Zigaretten, schrecken sie vor echten Zigaretten erst recht zurück. - 3.) Durch die Meidung von Figuren allgemein nimmt der Glaubende am Kampf des Herzens gegen den Götzendienst teil. Der Kampf des Herzens muss keinen Effekt auf die Realität haben, sondern ist ein ethisch-symbolischer Akt. (Ethische Werte können höher als Nutzwerte sein.) Hakenkreuze sind ja nur Kreuze, jedoch sind sie Symbole für große Verbrechen, weshalb sie zu meiden eine Form der Missbilligung jener Verbrechen ist.
Zur Zeit der Prophetengefährten kam niemals die Debatte auf, ob es legitim sei, direkt von Frauen zu lernen. Manch einer kann sich heute jedoch fast gar nicht mehr vorstellen, in der Moschee einem Vortrag beizuwohnen, der von einer Frau gehalten wird. Wie paradox dies angesichts der globalen gesellschaftlichen Entwicklung des 21. Jahrhunderts ist, zeigt ein Blick auf die weibliche Gelehrsamkeit des frühen Islam. Ein Beitrag von Luca Isa Torreggiani. (klicken)
Damit der neue Muslim und andere, die sich wieder zu ihrem Schöpfer bekehrt haben, sofort mit der Umsetzung der wichtigsten Säule nach der Glaubensbezeugung - dem Gebet - beginnen können, sind in einem neuen Lichtwort-Artikel die Hauptelemente des Pflichtgebets beschrieben: Das Gebet: Eine Schnellstart-Anleitung (Rubrik „Tun und Nichttun“). Die Beschreibung ist bewusst rudimentär gehalten. Für die Anreicherung mit Feinheiten sollte weitere Literatur hinzugezogen werden bzw. diese in einer muslimischen Gemeinde erlernt werden.
Rette sich, wer kann: Mit der Bezeugungsformel (die sogenannte shahâdah) retten Sie sich in die Religion der Ergebung. Das wichtigste zur Vorbereitung auf die shahâdah ist, sich ihre Bedeutung zu vergegenwärtigen, bevor man sie ausspricht.
Mehr dazu im neuen Lichtwort-Artikel Die Glaubensbezeugung (klicken). Ebenfalls empfohlen ist die Hörversion der Bezeugungsformel (klicken) zum Nachsprechen.
